Karriere-Killer Facebook – Was man über seine Arbeit erzählen darf


Facebook ist seit seiner Veröffentlichung im Jahre 2004 zu einem der erfolgreichsten sozialen Netzwerke weltweit avanciert. Mittlerweile sind fast alle Personengruppen miteinander vernetzt. Doch Vorsicht ist bei dem Teilen von Inhalten geboten, die mit der Arbeit in Verbindung stehen.

Hohe Vernetzung – hohe Risiko

Im Grunde ist es ganz einfach: Je mehr Sie mit verschiedenen Personengruppen vernetzt sind, desto mehr sollten Sie darauf achten, was für Inhalte geteilt werden. Mittlerweile gehören nicht nur Freunde und Familie in die Freundesliste. Auch Kollegen, flüchtige Bekannte und sogar Vorgesetzte senden mittlerweile Freundschaftsanfragen. Diesbezüglich sind einige Verhaltensregeln zu beachten.

Freundschaftsanfrage von Chef/Chefin: Was tun?

Sie loggen sich unbedacht bei Facebook ein, sehen eine Benachrichtigung: Eine neue Freundschaftsanfrage. Neugierig klicken Sie darauf und sehen: Sie ist von Ihrer neuen Abteilungsleiterin. Was nun? Für die Lösung des Problems gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Ehrlichkeit: Sie teilen Ihrem Vorgesetzten mit, dass Facebook für Sie nur vom privaten Nutzen ist und Sie dort geschäftliche Angelegenheiten außen vor lassen möchten. Ablehnung ist im ersten Moment objektiv betrachtet eher kontraproduktiv, Ehrlichkeit wirkt dagegen jedoch kompetent vertrauenserweckend.

2. Listen-Feature: Facebook bietet für diesen Fall ein so genanntes Listenprinzip an. Sie können die Personen in Ihrer Freundschaftsliste in verschiedene Gruppen einteilen. Inhalte werden dann so nur ausgewählten Gruppen gezeigt. Dabei müssen Sie jedoch jedes Mal darauf achten, die jeweilige Gruppe auszuwählen, bzw. neue Freunde in die Listen einzuteilen.

Teilen arbeitsspezifischer Inhalte

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, Kollegen und Vorgesetzte in Ihre Freundschaftsliste aufzunehmen, sollten Sie dennoch einige Punkte beachten. Auf jeden Fall vermieden werden sollten Beiträge, in denen Sie sich negativ über den Job äußern oder sich über Kollegen, Vorgesetzte & Co ärgern. Herabwürdigungen und Diffamierungen sind verständlicherweise zu unterlassen. Auch die Freude über eine neue Arbeitsstelle und Ähnliches sollten Sie vermeiden. In vielen Fällen haben solche Äußerungen schon zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen geführt. Abgesehen von persönlichen Beiträgen dürfen betriebsinterne Angelegenheiten, sofern sie nicht sowieso für die Öffentlichkeit bestimmt sind, auf keinen Fall geteilt werden. Entsteht dem Unternehmen Schaden durch die Verbreitung von so genannten „Betriebsgeheimnissen“, kann dies kostenintensive Konsequenzen haben.

Fazit

Festzustellen ist: Über die Arbeit wird auf Facebook besser nicht gesprochen. Wenn doch, dann nur im neutralen oder freundlich/höflichen Ton. Alle anderen Äußerungen sind zu riskant und können zum wahren Karriere-Killer werden.

, ,