Geheimwissen Personalakte: Wie der Chef mit der Akte die Karriere planen kann

Über Jahre gehegt, über Jahre gepflegt, verrät die Personalakte viele Details über einen Arbeitnehmer. Sie kann damit ausschlaggebend sein, wenn es um Beförderungen und Gehaltserhöhen, um übertarifliche Zulagen oder um verbesserte Karrierechancen geht.

Viele Arbeitnehmer unterschätzen die geheime Macht der Akte. Dabei ist das Kompendium mit den Angaben zu einem Arbeitnehmer weit mehr als nur die Zusammenstellung von Arbeitsvertrag und Gesprächsprotokollen, von Weiterbildungsnachweisen und Beurteilungen. Eine Personalakte, die ordentlich geführt worden ist, zeichnet ein umfassendes Bild des Arbeitnehmers und kann damit maßgeblich ausschlaggebend sein, wenn es um wichtige Personalentscheidungen geht. So sind in einer Personalakte sämtliche Nachweise über eine Weiterbildung vermerkt. Der Arbeitgeber kann auf diese Weise sehr exakt nachvollziehen, ob ein Beschäftigter aufgeschlossen ist, ob er sich für die berufliche und fachliche Weiterbildung interessiert und so auch Interesse für die Arbeit im Unternehmen zeigt. Zum Rest des Beitrags »

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Anspruch auf Bezahlung von Überstunden in Unternehmen

In Deutschland werden jährlich Millionen Überstunden geleistet. Die Regelungen zur Abgeltung dieser Mehrarbeit sind in den Unternehmen unterschiedlich. In manchen Branchen werden die Stunden abgebummelt, selten werden sie bezahlt. Das Bundesarbeitsgericht in Deutschland hat nun entschieden, wer Mehrarbeit leistet, soll auch dafür entlohnt werden.

Anspruch auf Bezahlung der Überstunden bei Gering- und Normalverdienern

Ein Lagerarbeiter hat in dreijährigem Rechtsstreit durch sämtliche Instanzen für die Bezahlung der Überstunden geklagt. Das Bundesarbeitsgericht hat nun entschieden, dass viele Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Bezahlung geleisteter Mehrarbeit haben. In der Urteilsbegründung (Az: 5 AZR 765/10) wird ausgeführt, dass alle Arbeitnehmer, die weniger als 67.200 Euro im Westen und 57.600 Euro im Osten verdient, sich die Überstunden auch im Nachhinein noch vergüten lassen kann. Zum Rest des Beitrags »

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Sitzordnung in Meetings – unausgesprochene Regeln

Auch wenn im Büroalltag der Respekt jedem Mitarbeiter vom Praktikanten bis zum CEO gilt, so gilt es insbesondere im Meeting, eine Sitzordnung einzuhalten. Die ungeschriebene Regel besagt generell seiner Stellung im Unternehmen gemäß, Platz zu nehmen. Wer sich daran nicht hält, erntet nicht selten böse Blicke und schlimmstenfalls auch die Missgunst der Kollegen.

Generell gilt, dass nach der Höhe des Ranges sortiert wird. Je höher dieser ist, desto näher sitzt man beim Chef. Sollten Ehrengäste geladen sein, weisen die ungeschriebenen Regeln Ihnen den direkten Platz neben dem Chef zu, vorzugsweise rechts von ihm. Zum Rest des Beitrags »

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Schichtarbeit und der Umgang mit den Risiken für die Gesundheit

In vielen Unternehmen und Branchen ist das Arbeitszeitmodell der Schichtarbeit aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen unerlässlich. Die Arbeitszeit wird in mehrere Abschnitte mit versetzten Anfangszeiten eingeteilt. Häufig findet die Arbeit im Krankenhaus, bei der Feuerwehr, in Produktionsstätten, Hotelbetrieben oder Notrufzentralen im Schichtdienst statt. Dabei reicht die Spanne der zu praktizierenden Schichtsysteme von Einschicht-, Zweischicht- bis hin zum Dreischichtwechsel unter Einbezug von Wochenenden und Feiertagen.

Schichtarbeit bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Zu den Vorteilen sind Nacht- und Sonderzuschläge, zusätzliche freie Tage und die flexiblere Freizeitgestaltung zu zählen. Jedoch birgt der Schichtdienst ebenfalls gravierende Nachteile, denn gesundheitliche Schäden sind vorprogrammiert bei länger andauernder Arbeit im Schichtwechsel. Das Familienleben leidet unter dem ständigen Wechsel der Arbeitszeiten, die sich sogar auf Wochenenden und Feiertage ausdehnen. Zum Rest des Beitrags »

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Bundesarbeitsgericht setzt Kettenbefristungen Grenzen

Viele Arbeitnehmer besitzen heute nur befristete Arbeitsverträge. Dabei kommt es häufiger vor, dass auch bei längeren Beschäftigungsverhältnissen grundsätzlich die Befristung beibehalten wird, indem immer wieder neue befristete Verträge geschlossen werden. Man spricht in diesem Fall von sogenannten Kettenbefristungen. Bislang war es für Arbeitgeber relativ einfach, Kettenbefristungen zu vereinbaren, solange ein ’sachlicher Grund‘ im Sinne des Teilzeit- und Befristungsgesetzes gegeben war. Zum Rest des Beitrags »

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Nachschlag für Überstunden – aber leider nicht für jeden!

Bezahlung von Überstunden teilweise ohne rechtliche Garantie

Oft wird gerade bei der Bezahlung von Überstunden auch von einer Zweiklassen Gesellschaft gesprochen. Manche Gerichtsurteile unterstreichen diese Annahme teilweise noch, wobei man wohl etwas näher hinsehen muss, um diese Aussage nicht zu verallgemeinern.
Einkommen in zwei Klassen unterteilt
Dass es zwei Klassen bei der Bezahlung gibt, wird kaum einer leugnen. Allerdings sollte man in diesem speziellen Fall in Bezug auf Einkommen und Überstunden diese Zweiklassen Regelung nicht negativ bewerten, sondern eher objektiv beleuchten. Denn bei dieser Art der Zweiklassen Ordnung geht es nicht um oben oder unten, sondern viel mehr links oder rechts. Denn wichtig für eine Bezahlung von Überstunden ist rechtlich gesehen einerseits die Anordnung des Arbeitgebers, dass Überstunden zu leisten sind, und anderseits deren Nachweis. Die fundierte Art Überstunden nachzuweisen sind Lohnabrechnungen, die auf einer Stundenabrechnung basieren. Somit sollte von Beginn an relativ klar sein, dass es bei Gehaltsempfängern immer problematischer sein wird, eine Überstundenbezahlung durchzusetzen. Zum Rest des Beitrags »

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Mitarbeitermotivation – Wenn der Job zur Qual wird

Im letzten Jahr erschien eine Studie der Universität Duisburg-Essen zur Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit von Arbeitnehmern in ihrem Job. Die blanken Zahlen klingen alarmierend. Nahezu 87 Prozent der deutschen Arbeiter und Angestellten sind nicht zufrieden mit ihrer Arbeit oder dem Umfeld ihrer Arbeit. Problem Nummer eins ist durchgängig der Chef oder die Chefin.

Die Studie bezieht sich auf den Zeitraum von 1984 bis 2009 und stellt ein stetiges Absinken der Zufriedenheit und Motivation fest. Vor allem Personen über 50 Jahre und Geringqualifizierte klagten am Meisten. Den Aussagen der Wissenschaftler zu Folge sind viel Stress und geringe Lohnerhöhungen die Hauptgründe. Daneben spielen die Angst vor Arbeitslosigkeit und mangelnde Vereinbarkeit von Job und Familienleben eine große Rolle. Zum Rest des Beitrags »

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Stress im Alltag – für jeden Dritten gibt es die Mittagspause nicht

Der Job wird ständig stressiger. Immer höhere Anforderungen, die Reduzierung der Mitarbeiterzahlen und zahlreiche andere Hintergründe sorgen im beruflichen Alltag für steigenden Stress. die Folge ist, dass sehr viele Mitarbeiter in Unternehmen zugunsten der Erfüllung ihrer Aufgaben auf ihre Mittagspause verzichten – oder aber einen kleinen Snack am Arbeitsplatz während der Arbeit einnehmen. Nur die Hälfte aller Arbeitnehmer macht überhaupt noch eine Pause von maximal 15 Minuten – die andere Hälfte der Arbeitnehmer verzichtet komplett auf die Erholung. Zum Rest des Beitrags »

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Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert – der Gesundheit zuliebe

Die meisten Menschen wünschen sich ein schönes, glückliches Leben. Einen Beruf, der nicht nur Arbeit ist, sondern auch Berufung. Die Realität sieht leider anders aus. Immer mehr Menschen arbeiten immer mehr Stunden in einem Beruf, den sie nur als notwendiges Übel empfinden und der meist auch noch schlecht bezahlt ist. Viele von ihnen warten am Montag schon auf das Wochenende. Die Anzahl der typischen Überlastungskrankheiten wie Burn-Out-Syndrom werden immer mehr.
Mediziner und Psychologen forschen ständig an bestmöglichen Therapien, aber viel mehr Möglichkeiten als sich krankschreiben zu lassen, Therapien zu machen und Medikament einzunehmen gibt es noch nicht. Dafür aber jede Menge neue Thesen und Ansätze. Zum Rest des Beitrags »

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Arbeitsumfeld – Nervende Kollegen bringen Stress

Ein normaler Alltag im Beruf beinhaltet viele Auslöser von Stress und dabei wird das Gleichgewicht in dem Berufsleben gestört. Dabei spielt der zwischenmenschliche Aspekt wohl eine wichtige Rolle. Aus elf Ländern wurden etwa 2500 Personal- und Finanzführungskräfte für die Studie Workplace Survey befragt. Die Studie kam dann zu dem Ergebnis, dass über ein Drittel der Arbeitnehmer im deutschsprachigen Raum von fiesen Gerüchten und unangenehmen Kollegen in ihrem Beruf gestresst sind. Die Arbeitnehmer nervt es auch besonders, wenn Kollegen nicht gründlich oder ungenau arbeiten. Genauso werden auch Kollegen nicht gemocht, die Ideen abstauben und diese dann als ihre eigenen präsentieren. Zum Rest des Beitrags »

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